Albert Heyde Stiftung
PDF-download Aktuelles

Aktuelles

zurück
zum Verkauf Vorstellung des neuen Heimatkalenders 62.2018
Kalendervorstellung Die Albert Heyde Stiftung hatte im Namen der Herausgeberin und des Redaktionskollegiums in den Theaterpavillon (Teehäuschen) des Schlosses zur Vorstellung des neuen Bad Freienwalder Heimatkalenders 62.2018 geladen und dieser Einladung sind etwas 15 Autoren und ca. 20 Freunde und Förderer des Heimatkalenders gefolgt.
Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die Anwesenden auf das Herzlichste begrüßt und allen Redakteuren seinen Dank für die vielen interessanten Zuarbeiten zu diesem Kalenderjahrgang ausgesprochen hatte, stellte Dr. Reinhard Schmook in einem bebilderten Vortrag nacheinander die einzelnen Beiträge mit vielen weiterführenden Informationen vor.

In dieser Ausgabe sind wieder viele historische Geschichten und Ansichten aus Bad Freienwalde und Umgebung dokumentiert, von alten und oftmals nicht mehr existierenden Gebäuden, von den Menschen, die darin lebten, von Geschäftsinhabern und von bekannten und weniger bekannten Personen des Landkreises. Auch Überregionales hat seinen Platz, wie z.B. "Die Freundschaft zwischen Wriezen und Hachioji" oder die Geschichte über die Familie Stürmer in Nahausen im Norden des Kreises Königsberg/Nm.
Redaktionskollegium Es sind aber auch kurzweilige Erzählungen und Gedanken über Erlebnisse in Familie, in den Landschaften unserer Heimat und Naturbetrachtungen über "Bunte Blüten-Bänder - Blumen an Wegen und Rainen" mit herrlichen Nahaufnahmen in dieser Ausgabe zu finden. All dieses lädt nicht nur zum Lesen ein, es öffnet auch den Blick für all die kleinen und großen Dinge, die man in unserem Landkreis beobachten und finden kann.
Zu dem Gruppenbild habe sich die anwesenden Autoren aufgestellt. Gedankt wurde den Autoren, dem Redaktionskollegium und all denen, die die Herausgabe des Heimatkalenders durch eine Werbeanzeige unterstützen, ebenso dem Findling-Verlag in Werneuchen für die Gestaltung (Sandra Knopke und Saskia Klemm).

Verkauft wird dieser neue Heimatkalender ab sofort in Bad Freienwalde u. a. in der Buchhandlung "Bücherfreund", im Oderlandmuseum und in der Tourist-Information - oder als Onlinebestellung: Klick!
Text und Bilder: H. Lauter
Ausstellungseröffnung - LEBEN & STERBEN IM WAHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN
Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Zusammenarbeit mit dem Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturzentrum und Museum sowie der Albert Heyde Stiftung

Eröffnung der Ausstellung Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die geladenen Gäste im unteren Ausstellungsraum des Oderlandmuseums auf das Herzlichste begrüßt hatte, gab der Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Prof. Dr. Klaus Neitmann eine kurze Erläuterung zum Anliegen und Inhalt dieser Ausstellung. Die Umsetzung des lutherischen Reformationsgedankens im 16. Jahrhundert und den daraus resultierenden Veränderungen in Stadt und Land wird hier eindrucksvoll an drei Beispielen erläutert: der Prenzlauer Bürgerschaft in der Uckermark, der Adelsfamilie von Saldern in der Prignitz und dem adligen Johanniterorden in der Neumark.
kurze Einführung
Im anschließenden Rundgang durch die Ausstellung erläuterte PD Dr. Heinrich Kaak an konkreten Beispielen, wie die übrigen Bewohner Brandenburgs lebten und welche Auswirkungen die reformatorische Neuordnung auf das Prenzlauer Kirchenleben hatte. So zeichnete sich die "Christliche Obrigkeit" als auch Pfarrer, Schul- und Bürgermeister nicht nur für die christliche Daseins- und Lebensweise verantwortlich, sie trat auch für die "auskömmliche wirtschaftliche Existenz", Bildung und weltliche Wohlfahrt des Einzelnen ein.

Die zeitliche Abfolge dieser gewaltigen Umgestaltungen im 16. Jahrhundert in Brandenburg, die im Resultat den ersten Schritt zu religiöser Toleranz und Glaubensfreiheit darstellten, dessen Befürworter und Widersacher und die Auswirkungen auf das allgemeine und geistliche Gemeinwesen, dies alles belegt mit historischen Dokumenten und noch vieles mehr zeigt diese Ausstellung, die noch bis zum 12. Dezember 2017 im Oderlandmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen ist.
Text und Bilder: H. Lauter