Albert Heyde Stiftung

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zum Verkauf Buchvorstellung: "Orgelregister des ehemaligen Landkreises Königsberg/Neumark"

Orgelregister - des ehemaligen Landkreises Königsberg/Nm. Der Bad Freienwalder Orgelforscher Karl Richter, der bereits mit anderen Registerwerken über die Orgeln im Kreis Märkisch-Oderland und darüber hinaus auf sich aufmerksam machte, hat sich in den letzten Jahren den Orgeln und Orgelbauern im ehemaligen neumärkischen Landkreis Königsberg/Neumark zugewandt. In jahrelanger akribischer Forschungsarbeit ist ein Buch entstanden, das sowohl den einstigen Reichtum an diesen Instrumenten in den neumärkischen Kirchen dokumentiert, als auch die hohen Verluste, die Kriegs-und Nachkriegszeit mit sich brachten. Grundlage für seine Betrachtungen war die Orgelkartei von 1944, die im Archiv der Zentralstelle für Orgelbau im Evangelischen Konsistorium Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz aufbewahrt wird. Weil die Erfassungsblätter sehr fehlerhaft sind, musste der Autor auch andere Quellen wie die Kataloge der einschlägigen Orgelbauanstalten heranziehen, eine mühsame und zeitraubende Angelegenheit. Interessant ist, dass nach 1945 20 Orte des ehemaligen Kreises Königsberg in Deutschland verblieben. Dort nahm die Geschichte der Orgeln nach 1945 einen positiveren Verlauf. Das Buch ist reich bebildert, auch mit seltenen historischen Aufnahmen, die der Autor teils an entlegenen Stellen entdeckt hat, und wartet mit überraschenden Entdeckungen auf in einer Landschaft, die vielen Deutschen heute fremd vorkommt.

Karl Richter: Orgelregister des ehemaligen Landkreises Königsberg/Neumark.
Ein Beitrag zur Geschichte des märkischen Landorgelbaus. Bad Freienwalde (Oder) 2019
(Heimatkundliche und regionalgeschichtliche Schriften der Albert Heyde Stiftung in Bad Freienwalde, Band 9), 132 S. 10,00 Euro.
Text: Dr. R. Schmook

zum Verkauf Ausstellungseröffnung
"Theodor Fontanes Begegnungen mit Freienwalde - eine Spurensuche zum 200. Geburtstag"


Begleitbuch zur Ausstellung Theodor Fontane weilte zwischen 1859 und 1867 mindestens einmal im Jahr in Bad Freienwalde anlässlich der Besuche bei seinem Vater Louis Henri. Bei diesen Gelegenheiten suchte der Dichter auch verschiedene Örtlichkeiten in der Stadt auf und beschrieb sie, zunächst in seinen Reisenotizbüchern, dann im Freienwalde-Kapitel des zweiten Teils der "Wanderungen", der 1863 als "Das Oderland. Barnim - Lebus" erschien. Diese Örtlichkeiten, u.a. die Nikolaikirche, die künstliche Ruine auf dem Weinberg, der Brunnenkirchhof "Rosengarten", der Monte Caprino, das Schloss Freienwalde und die Kapelle beim Gesundbrunnen, stellen wir in dieser Ausstellung aus dem Blickwinkel Theodor Fontanes, verglichen mit dem heutigen Erscheinungsbild, vor. Das machen wir vor allem auch deswegen, weil sie zu den Identität stiftenden Elementen unserer alten Kur- und Badestadt gehören.
Caspar von Uchtenhagen 1597 Zum ersten Mal stellen wir auch einige Kleinodien unserer Sammlung aus, wie z. B. zwei Wirbelknochen Caspars von Uchtenhagen und einige Reste von seinem Sarg, die bei einer Öffnung der Gruft 1972 in der Nikolaikirche aufgefunden wurden. Zu sehen ist auch ein Autograph von Karl Weise in Form eines Gedichtes, das er 1887 auf die Rückseite einer Postkarte geschrieben hat. Theodor Fontane hat zur Vorbereitung des Freienwalde-Kapitels in den "Wanderungen" einige gedruckte Quellen benutzt, von denen der Schropp’sche Führer durch Freienwalde von 1848 mit beiliegender Wanderkarte, das Sagenbuch von Martin Dewitz aus dem Jahr 1864 und die "Sieben Sagen von Freienwalde und Umgegend" von Georg Schenk im Original ausgestellt werden.

Neben den Fontane-Stätten in Bad Freienwalde statten wir auch der Wohn- und Grabstätte des Vaters in Schiffmühle, dem Cunersdorfer Musenhof und dem Fontane-Denkmal in Falkenberg einen Besuch ab. Sie werden ausführlich und mit Fontanezitaten angereichert in dem Begleitbuch vorgestellt, das ab morgen in den üblichen Verkaufsstellen in Bad Freienwalde zu erwerben ist. Das 144 Seiten starke und mit 110 Abbildungen reich illustrierte Buch trägt den Titel "Freienwalde - hübsches Wort für hübschen Ort". Theodor Fontanes Begegnungen mit Freienwalde und ist als 8. Band der Heimatkundlichen und regionalgeschichtlichen Schriften der Albert Heyde Stiftung erschienen (ISBN 978-3-933603-62-3).

Dr. Reinhard Schmook & Hans-Peter Trömel Mit dieser Ausstellung reiht sich die Albert Heyde Stiftung in die Aktivitäten der Stadt Bad Freienwalde und des Landes Brandenburg zum Fontanejahr ein. Parallel dazu läuft ein Schülerprojekt mit dem Bertolt-Brecht-Gymnasium, dessen Ergebnisse am 4. Juni 2019 in den Räumen der Bad Freienwalder Filiale der Sparkasse Märkisch-Oderland vorgestellt werden.
Für die finanzielle Unterstützung der Ausstellung und des Schülerprojekts sind wir der Stadt Bad Freienwalde (Oder), der Sparkassenstiftung Märkisch-Oderland, Herrn Optikermeister Dietmar Ortel in Finow und Herrn Detlef Malchow in Bad Freienwalde zu herzlichem Dank verpflichtet.

Folgen Sie uns auf den Spuren Theodor Fontanes in Bad Freienwalde, zwischen Oberbarnim und Oderbruch.
Text: Dr. R. Schmook

zum Verkauf Neues Buch über den DDR-Alltag in der Kurstadt

Kurstadt Bad Freienwalde - DDR Am Mittwoch, dem 21. November 2018, stellte die Albert Heyde Stiftung im Ratssaal des Bad Freienwalder Rathauses den 7. Band ihrer Schriftenreihe "Heimatkundliche und regionalgeschichtliche Schriften" vor. Das Buch heißt: "Die Kurstadt Bad Freienwalde (Oder) in der DDR-Zeit".
Nachdem fast 30 Jahre seit dem Ende der DDR vergangen sind, ist es an der Zeit, sich der  guten und nicht so guten Seiten des Lebensalltags während dieser Jahrzehnte in Bad Freienwalde zu erinnern. Viele heutige Mitbürger haben die DDR-Zeit persönlich erlebt und können sicher auch viel darüber erzählen, über ihre eigenen Erfahrungen im Arbeitsleben und in der Familie, die ein Stück ihrer eigenen Lebensgeschichte sind. Inzwischen ist eine neue Generation herangewachsen, die vor allem aus den Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern Einblicke in das Freienwalder Alltagsleben zu DDR-Zeiten erhält.
Die Albert Heyde Stiftung hat sich deshalb entschlossen, erstmals anhand von zahlreichen, bisher unveröffentlichten Fotos aus Bad Freienwalde einen Einblick in die Jahre von 1945 bis 1990 zu geben. Dabei werden die Bilder sachlich und auf der Grundlage gesicherten Wissens über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der DDR betrachtet und kommentiert. Keineswegs soll das Leben der Freienwalder Bürger unter DDR-Verhältnissen abgewertet oder gar verächtlich gemacht werden. Dazu besteht auch gar kein Grund, denn beim Betrachten der ausgewählten Fotos kommen die erstaunlich vielfältigen Facetten des täglichen Lebens der Freienwalder in der DDR-Zeit zum Vorschein.
Die historischen Fotos sind in 11 Sachgruppen zusammengefasst, z.B. "Die Nachkriegszeit von 1945 bis 1949", "Stadtentwicklung und Baugeschehen", Von den Freienwalder Schulen", "Wirtschaft, Handel und Gewerbe", "Sportereignisse und Karneval", "Das Moorbad der Werktätigen" und "Besondere Ereignisse".

Dr. Reinhard Schmook
Die Kurstadt Bad Freienwalde (Oder) in der DDR-Zeit
Heimatkundliche und regionalgeschichtliche Schriften der Albert Heyde Stiftung in Bad Freienwalde, Band 7
LINUS WITTICH Medien KG, 36358 Herbstein, 1. Auflage 2018
108 Seiten, 160 Abbildungen
ISBN 978-3-86595-679-8

Das Buch kann zum Preis von 18,75 Euro in der Buchhandlung "Bücherfreund", im Oderlandmuseum, in der Tourist-Information sowie in allen anderen bekannten Verkaufsstellen erworben werden. - oder hier als Onlinebestellung: Klick!

Text: Dr. R. Schmook

zum Verkauf Vorstellung des neuen Heimatkalenders 63.2019
Kalendervorstellung18 Die Albert Heyde Stiftung hatte am 14.11.2018 im Namen der Herausgeberin und des Redaktionskollegiums in das Teehäuschen des Schlosses Freienwalde zur Vorstellung des neuen Bad Freienwalder Heimatkalenders 63.2019 geladen und dieser Einladung sind viele Autoren, Freunde und Förderer des Heimatkalenders gefolgt.
Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die Anwesenden auf das Herzlichste begrüßt und den Redakteuren seinen Dank für die zahlreichen interessanten Zuarbeiten zu dem neuen Kalenderjahrgang ausgesprochen hatte, stellte Dr. Reinhard Schmook die einzelnen Beiträge mit vielen weiterführenden Informationen vor.

Viele interessante Geschichten aus Bad Freienwalde und dessen Umgebung, hineinreichend bis in den Altkreis Oberbarnim und sogar aus dem Kreis Königsberg/Nm. sind in dieser Ausgabe dokumentiert. Zeitzeugen, die direkt oder indirekt mit den Menschen und unserer Heimat verbunden sind oder waren und ihre Spuren hier hinterlassen haben, werden hier auf ihre ganz eigene Art und Weise gewürdigt. Historisches, wie der kommende Geburtstag Theodor Fontanes, die ehemalige Synagoge von Bad Freienwalde sowie die Dokumentationen über die Freienwalder Stadtordnung von 1543, Geschichtliches zum Kreis Oberbarnim und der Kriegerdenkmale im Kreis Königsberg/Nm. sind hier zu finden. Aber auch vieles aus der jüngeren Vergangenheit ist dokumentiert, wie die Historie der Schlossparkambulanz, Schulmeisterliches aus Falkenberg oder die bewegte Geschichte des sogenannten "Frühstückssteins" bei Neuenhagen.
Redaktionskollegium18 Kurzweilige Erzählungen und Gedanken haben ebenfalls wieder ihren Platz in diesem Kalender gefunden, wie die Geschichte von Marianne Beise "Bethlehem im Hühnerstall" oder auch die Wertschätzung der Rose als "Königin der Blumen".
Beachtenswert sind auch die Würdigungen von Personen, die sich für unsere Heimat in besonderem Maße verdient gemacht haben oder im gemeinschaftlichen Gedächtnis nach wie vor vorhanden sind, wie OMR Dr. Dwaronat, der Chorleiter Dr. Manfred Mielke und Ingrid Linke.

Zu dem Gruppenbild haben sich die anwesenden Autoren dann im Foyer des Teehäuschens aufgestellt. Gedankt wurden den Autoren, dem Redaktionskollegium und all denen, die die Herausgabe des Heimatkalenders durch eine Werbeanzeige unterstützen, ebenso dem Findling-Verlag in Werneuchen für die Gestaltung (Sandra Knopke und Saskia Klemm).

Verkauft wird dieser neue Heimatkalender ab sofort in Bad Freienwalde u. a. in der Buchhandlung "Bücherfreund", im Oderlandmuseum und in der Tourist-Information - oder hier als Onlinebestellung: Klick!
Text und Bilder: H. Lauter